Innovation

Donnerstag, 20. August 2009

Die Bedeutung von Universitätsbibliotheken für Technologietransfer und Ausgründungen

Transferstrategien sind an deutschen Hochschulen in vieler Munde, werden von der Politik gefordert, finanziell gefördert und sind im besten Falle im Entstehen. Ich frage mich seit einigen Tagen, welche Bedeutung die Bibliotheken für den Technologietransfer und womöglich Ausgründungen an Universitäten und Hochschulen haben bzw. haben könnten?

Zum Beispiel die Sächsische Landesbibliothek - Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB). Das Haus ist erstmal eine Bibliothek - das klingt nach viel Papier im Magazin und großen Lesesaal. "Hinter den Kulissen" und inzwischen auch davor passiert eine Menge "Neues": Es wird digitalisiert was das Zeug hält, das SLUB-blog wird rege frequentiert. Das Drittmittelvolumen (vgl. Geschäftsbericht 2008) stieg zuletzt stark an.

Möglich wäre zweierlei:
  1. Unibibliotheken entwickeln aus ihrer Arbeitspraxis heraus Ideen, Methoden und allgemein Kompetenzen, die im weitesten Sinne transferfähig wären - im Extremfall als Geschäftsmodell, das auf einer "innovativen" Dienstleistung beruht, oder - als Beispiel - eine neue Methode für die Buchrestauration. Und: Warum sollten die Digitalisierungsanstregungen in Bibliotheken nicht zuletzt auch wirtschaftlich verwertbare Prozessinnovationen hervorbringen (z.B. für neue E-commerce-Modelle)? Oder sind es letztlich doch nur die zuliefernden Unternehmen, die "innovativ" sind.
  2. Wie fördern oder hemmen Bibliotheken die Anstrengungen von Hochschulen ihre StudentInnen und ForscherInnen zu unternehmerisch denkenden und handelnen UnternehmerInnen zu "formen"? Sind sich die Hochschulbibliotheken einer Rolle im Sensibilisierungs- und Gründungsgeschäft überhaupt bewusst? Und: Nehmen Existensgründerberatungen (z.B. Dresden exists) Bibliotheken überhaupt als potentielle Kooperationspartner wahr (neben der klassischen Literaturbeschaffung)?
Die Frage ist natürlich auch: Was nutzt es den Bibliotheken, für dieses Thema ein Bewusstsein zu entwickeln? Mehr Drittmittel? Imagegewinne? Mehrarbeit?

...soweit dazu meine ersten Fragen...

[NACHTRAG, 24.08.2009] Achim Bonte antwortete auf meine Frage auf blog.slub-dresden.de.

Sonntag, 21. Juni 2009

Germany is ...

Man kann es nicht oft genug sagen - mit den Worten der englischen Wikipedia:

"Germany is the world's first major renewable-energy economy."

Montag, 18. Mai 2009

eine schöne Visualisierung

cooles Teil!



mehr Infos auf http://www.dresden-forscht.de/galerie-rueckblick/2009/04/mit-riesenschritten-durch-den-wald.html

Mittwoch, 22. April 2009

Gutachten zu Forschung, Innovation und technologischer Leistungsfähigkeit 2009

Hier und in einzelnen Teilen hier. Für die Bundesregierung und den Rest des Landes.

Freitag, 27. März 2009

Das intelligente Netzwerk

Hier gibts einen Text Das intelligente Netzwerk mit einem Link zu Professor Dr. Peter Kruse:





Mittwoch, 25. März 2009

Vorträge der Clusterkonferenz 2008 in L.E.

Hier gibt es die Vorträge der Clusterkonferenz im Oktober 2008 in L.E.

Montag, 12. Januar 2009

60 Jahre Fraunhofer-Gesellschaft

Am 26. März 2009 ist es soweit: Die Fraunhofer Gesellschaft wird60.

Nachtrag: Dresden-forscht.de gratuliert!

Mittwoch, 7. Januar 2009

Technologiepreis der ProWood Stiftung für Studierende

Bei der Stiftung ProWood heißt es: Mit der Vergabe des „Technologiepreises der ProWood Stiftung“ sollen innovativ und kreativ arbeitende Studierende gewürdigt werden, die mit ihren herausragenden Leistungen dem hohen Stand der technologischen Entwicklungen und den Marktanforderungen entsprechen.

Die eingereichten Arbeiten müssen sich mit dem Werkstoff Holz, seiner Be- und Verarbeitung sowie der technologischen Entwicklung beschäftigen und Vorschläge beinhalten, aus denen neue Produkte, Verfahren oder
Dienstleitungen hervorgehen oder mit Hilfe derer bestehende Lösungen weiterentwickelt und verbessert werden können.

Die Preise werden in drei Kategorien vergeben: 1. Projekt- und Abschlussarbeiten an Fachschulen, 2. Studien-, Master-, Bachelor- und Diplomarbeiten an (Fach-) Hochschulen, 3. Forschungsarbeiten und Dissertationen an Hochschulen - PDF und PDF

Termin: 2. Februar 2009

Dienstag, 6. Januar 2009

Sachsen mit 2,3 Prozent FuE am BIP 2005

Das Ifo Dresden berichtet in Quo vadis 3-%-Ziel für Forschung und Entwicklung? Sachsen gut dabei (pdf) über die FuE-Ausgaben in den Bundesländern.

Mittwoch, 12. November 2008

neuer Innovationsindikator Deutschland 2008

Deutschland konnte sich im Vergleich zum Vorjahr nicht verbessern und steht unter den 17 führenden Industriestaaten auf Platz 8 des „Innovationsindikator Deutschland“. Der relative Abstand zu den Spitzenreitern hat sich etwas vergrößert.

Zu den Pluspunkten Deutschlands zählen die innovativen Unternehmen, die starke Vernetzung von Firmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen, die leistungsfähige Infrastruktur sowie die hohe Zahl von Patenten. Profitieren kann der Innovationsstandort Deutschland zudem vom Wertewandel in der Gesellschaft: Die Deutschen werden offener für Neues.

Als Innovationsbremsen erweisen sich in Deutschland die geringe Zahl junger Akademiker, die schmalen Bildungsbudgets, der Mangel an Risikokapital sowie eine starke Regulierung durch den Gesetzgeber. In der Kritik stehen auch Ressentiments der Bevölkerung: Vergleichsweise viele Bundesbürger misstrauen Wissenschaft und Unternehmen. Auch bestehen ausgeprägte Vorbehalte gegenüber berufstätigen Frauen.


Aus: Innovationsindikator Deutschland - eine Kooperation der Deutsche Telekom Stiftung und des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Oktober 2008.

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Hier schreibt Jens Bemme über Fundraising und Marketing - für Forscher und Studenten.

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